Hörsaalzentrum Essen

FREIRÄUME AM HÖRSAALZENTRUM

Das neue Hörsaalzentrum der Universität Duisburg-Essen in Essen

Eingangsplatz vor dem Haupteingang an der Gladbecker Straße © Claudia Dreyße

PROJEKT HÖRSAALZENTRUM ORT ESSEN AUFTRAGGEBER BAU- UND LIEGENSCHAFTSBETRIEBE NRW LANDSCHAFTSARCHITEKTEN PLANERGRUPPE OBERHAUSEN ARCHITEKTEN FUNKE + POPAL ARCHITEKTEN, OBERHAUSEN PLANUNG 2011 BIS 2013 REALISIERUNG 2013 BIS 2014 FLÄCHE 1.700 M² FOTOS CLAUDIA DREYSSE

Das Hörsaalzentrum liegt unmittelbar an der Gladbecker Straße. Es bietet aufgrund seiner baulichen Struktur einen Verbindungsraum zwischen der Planstraße im Norden mit dem daran anschließenden Campus und dem neuen Park im Süden. Das Gelände steigt nach Westen und zum Park relativ stark an. Die vorgefundene Topografie bietet die Chance, Freiräume zu schaffen, die zwischen den unterschiedlichen Nutzungsebenen vermitteln.
Im Norden führt eine befahrbare Rampe zum Campus-orientierten Eingang. Zum Gehweg der Planstraße fängt eine leicht auskragende Mauer die Höhendifferenz auf. Der Plattenbelag der Rampe wird im Eingangsbereich des Gebäudes und auch auf dem südlich anschließenden Plateau fortgesetzt. Der Eingangshof liegt vermittelnd zwischen den Niveaus der Gladbecker Straße und des Parks. Die Geländesprünge werden jeweils durch großzügige Treppenanlagen überbrückt. Eine weitere Wegerampe bietet den barrierefreien Zugang zum Park.
Die vom Hörsaalzentrum zum Park überleitende Rasenfläche ist mit einigen Bäumen überstellt. Ein weiterer großer Baum steht auf dem Eingangsplateau zum Hörsaalzentrum. Er ist Identifikationspunkt und willkommener Schattenspender.
Bodenstrahler beleuchten die Fassaden im Bereich der Gehwege. Die Rampen und Treppen werden durch Wandeinbauleuchten erhellt. Auf dem Plateau setzt ein Bodenstrahler den Baum in Szene, darüber hinaus sorgt das gläserne Foyer für die Beleuchtung des Außenraums.

Lageplan © PlanergruppeRotlaubiger Ahorn vor dem Haupteingang © Claudia DreyßeDas HSZ auf dem vermittelnden Plateau © Claudia DreyßeNordansicht, Campus-orientierer Eingang © Claudia DreyßeSüdansicht vom Park aus © Claudia Dreyße