Waldreich Brilon

WIESENLAND UND WALDREICH

Landschaftstherapeutischer Park im Waldreich Brilon

Die Beine hochlegen © Claudia DreyßePROJEKT LANDSCHAFTSTHERAPEUTISCHER PARK IM WALDREICH BRILON ORT BRILON AUFTRAGGEBER STADT BRILON LANDSCHAFTSARCHITEKTEN ARBEITSGEMEINSCHAFT PLANERGRUPPE GMBH OBERHAUSEN UND B.A.S. KOPPERSCHMIDT & MOCZALA, DORTMUND  PLANERGRUPPE WALDPARK STATIONEN 2, 3, 4, 5, 7, 8, 9, 10, 11 LP 1–9, KURPARK STATIONEN 1, 12, 13 LP 8 UND 9 B.A.S. KURPARK STATIONEN 1, 12, 13 LP 1–7 MEHRFACHBEAUFTRAGUNG 2012 PLANUNG 2012 BIS 2013 REALISIERUNG 2013 BIS 2015 FOTOS CLAUDIA DREYSSE

Der landschaftstherapeutische Park in Brilon arbeitet den Kontrast zwischen offenem, sanftem Wiesental und bewaldeten, steilen Waldhängen heraus. Das Wiesental mit seinem schönen Baumbestand, den duftenden Blumenwiesen und hügeligen Weiden präsentiert sich großzügig geöffnet. Wichtige Blickachsen zur Stadt, zur Propsteikirche, zu den Kalkkuppen in der Ferne und hinauf zur ehemaligen Skisprungschanze wurden herausgearbeitet.
Entlang eines Rundwegs – dem landschaftstherapeutischen Weg – mit dem Kurpark als Ausgangspunkt und Ziel, reihen sich 13 Stationen, die Stimmungen wie Klarheit, Übersicht, Offenheit, Harmonie, Verwirrung, Achtsamkeit, Einkehr, Transparenz und Erhabenheit inszenieren. Wiederkehrende Elemente wie die bequemen Bänke, die rote Farbe und die erläuternde Beschriftung binden die Stationen in den Gesamtkontext des weitläufigen landschaftstherapeutischen Parks ein.

KURPARK
Der umgestaltete Kurpark mit dem neu integrierten „Haus des Gastes“ bildet das attraktive Zentrum des „Briloner Waldreichs“. Ein kleiner Platz mit Bänken bietet einen Blick über die Teiche auf die Silhouette der Altstadt. Auf der „Seeterrasse“ ermöglichen Stufen am Ufer den direkten Kontakt mit dem Wasser. Im Süden wird der Kurpark durch  den  das  Tal  rahmenden  Wald und die weiten Wiesen geprägt, die die Rasenflächen  ablösen.

WALDPARK
Der Wald stellt den introvertierten Kontrapunkt zum offenen Wiesenland dar. Hier lässt sich Erstaunliches entdecken, Geheimnisvolles aufspüren, Ruhe genießen, Klänge und Düfte ergründen, der Wechsel von Licht und Schatten fühlen.

Das „Landschaftsfenster“ am Parkeingang ist der Auftakt des landschaftstherapeutischen Wegs. Der „Grottensteg“ führt entlang bestehender Höhlen und Steinformationen. Auf dem Weg nach oben trifft man auf den „Feenklang“, eine auf die Waldfee von Brilon anspielende Geräuschinstallation in den Bäumen. Auf einer grasbedeckten Kuppe entdeckt man die „Hochsitze“. Die ehemalige Skisprungschanze wurde vom wuchernden Grün befreit. Sie bietet einen atemberaubenden Blick in die Weite wie in die Tiefe. Eine Schaukel sorgt für den kleinen Nervenkitzel am Abhang.
Der Quellengrund der Möhne wurde als Schichtenquelle renaturiert – ein atmosphärisch anziehender Ort. Auf der östlichen Hangseite stiftet eine „Wegespinne“ Verwirrung. Hoch über dem Weg leuchtet ein „Feenkranz“, rot schimmernd im diffusen Licht des Hochwaldes auf. Auf der „Dichterlichtung“ umrahmt ein Holzstoß ringförmig einen Rückzugsort zum Lesen und Vorlesen. Am lichten Waldrand laden Hängematten ein, die müden Beine hochzulegen.

Lageplan Übersicht © B.A.S. & PlanergruppeKontraste © Claudia DreyßeGrotten suchen © Claudia DreyßeGrotten suchen © Claudia DreyßeDen Feenklang hören © Claudia DreyßeDen Feenklang hören © Claudia DreyßeDen Feenklang hören © Claudia DreyßeVom Schatten ins Licht © Claudia DreyßeWeite erleben © Claudia DreyßeFliegen! © Claudia DreyßeNerven kitzeln © Claudia DreyßeSich verirren © Claudia DreyßeDie Waldfee finden © Claudia DreyßeDie Waldfee finden © Claudia DreyßeDem Dichter lauschen © Claudia DreyßeDem Dichter lauschen © Claudia DreyßeDie Beine hochlegen © Claudia DreyßeDie Beine hochlegen © Claudia DreyßeMit Wasser spielen © Claudia DreyßeAuf die Kirschen warten © Claudia DreyßeWasser erleben © Claudia DreyßeWeite erleben © Claudia Dreyße