Essen Baldeneysee

Landschaft(s)schichten

Wettbewerb zur Regattastrecke am Baldeneysee in Essen

Masterplan/ Intention
Die Schaffung einer neuen Landschaft, von der aus der Baldeneysee erlebt wird – so lautet das übergeordnete Leitbild für den Masterplan. Eine neue ‚landschaftlich gestaltete Topografie‘ verknüpft die Gebäude und den Außenraum miteinander. Das flächenverbrauchende Parken wird von einer ‚Erlebnislandschaft‘, einem multifunktional nutzbaren Freiraum mit ergänzendem Sport-, Spiel- und Erholungsprogramm überdeckelt und so ‚ausgeblendet‘. Die unterschiedlichen funktionalen Anforderungen an den Ort werden eng miteinander verknüpft.

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Archäologisches Fenster Herford

Innen und Aussen

Archäologisches Fenster am Münster in Herford

Anlass
In der Zeit des Herforder Damenstifts gab es einen inneren und einen äußeren Freiraum. Der innere bestand aus der durch den Kreuzgang abgeschlossenen Klausur. Beim äußeren handelte es sich um den öffentlich zugänglichen Raum der Klosteranlage rund um das Münster. Diese Dualität steht im Kontrast zum heutigen Verständnis von innerstädtischem Freiraum, den man sich durchgehend zugänglich, barrierefrei und rundum einsehbar wünscht.

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Lennestadt-Meggen

Schatzsuche – Wege der Kostbarkeiten

Berg und Tal in Lennestadt-Meggen

Berg Und Tal
Die Siedlungsentwicklung an der Lenne ist durch die besondere Topographie des Sauerlands geprägt. Der sehr präsente Dialog von Berg und Tal wird in Lennestadt akzentuiert durch die Bergbaugeschichte. Die Blickbeziehungen vom Plateau zur Mitte und zu den Schätzen des Ortes machen in Lennestadt-Meggen den besonderen Reiz aus. Sie gilt es herauszuarbeiten.

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Lüdinghausen Stadtlandschaft

Stadtlandschaft

Umsetzung der neuen Parkanlage im Zentrum von Lüdinghausen

Standort
In unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt Lüdinghausens – zwischen der Renaissanceburg Lüdinghausen und der Burg Vischering, dem Franziskanerinnen-Kloster und dem St. Antonius-Gymnasium – befindet sich in einer einzigartigen Wasserlandschaft aus zwei Gewässerarmen der Stever, ein offener Natur- und Kulturraum. Das Areal wurde in der jüngeren Geschichte überwiegend landwirtschaftlich genutzt. Es bietet heute aufgrund seiner Lage im Zentrum der Stadt ein großes Nutzungspotential.

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Gladbeck Willy-Brandt-Platz

Vorhang auf zur guten Stube

Workshopverfahren für den Willy-Brandt-Platz in Gladbeck

Konzept
In der Innenstadt von Gladbeck spannt sich ein System aus Gassen und Plätzen kleeblattförmig auf. An dessen westlichem Ende liegt der Willy-Brandt-Platz. Die gesamte Platzfläche wird als großes einheitliches Feld betrachtet, auf dem solitär das imposante alte Rathaus steht. Eine neue, einheitlich helle Oberflächengestaltung zieht die Fläche optisch zusammen. Die bestehenden raumbildenden Elemente – die drei großen Bäume und der Brunnen – werden erhalten.

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Oberhausen Brüder-Grimm-Schule

Unterricht und Freizeit

Brüder-Grimm-Schule und Jugendzentrum – PLACE2BE

Die Brüder-Grimm-Schule in Alt-Oberhausen wurde ab 2015 im Rahmen der Städtebauförderung saniert. In dem Zuge wurde als neue Nutzung das Jugendzentrum Place2Be integriert. Die Konzeption der Außenanlagen folgt einer einheitlichen Gesamtgestaltung mit verbindenden Elementen und notwendigen Trennungen zwischen den Funktionsbereichen Jugendzentrum mit Café und Grundschulbetrieb.

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Dortmund Vorplatz DFM

„…Entscheidend is‘ auf’m Platz.“*

Möblierung für den Vorplatz des Deutschen Fußballmuseums

Bolzplatz der Zukunft – Unter dieser Überschrift sollte der Vorplatz des Deutschen Fußballmuseums in Dortmund als Entree in die Sonderausstellung „FußballLeben Ruhrgebiet“ eingebunden werden. Die Ausstellung war Teil der Veranstaltungsreihe zum Ende des Steinkohlebergbaus 2018. Es bestand zudem der Wunsch, dem Vorplatz über die Dauer der Ausstellung hinaus eine neue Aufenthaltsqualität zu verleihen. Die unterschiedlichen Anforderungen an die flexible Bespielbarkeit des Platzes – z.B. für Veranstaltungen oder saisonal wechselnde Nutzungen – mussten dabei berücksichtigt werden.

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Paderborn Abdinghof

Raumfolge in historischer Keimzelle

Offener zweiphasiger Wettbewerb Abdinghof Paderborn

Aus der Auslobung:
„Das Wettbewerbsgebiet liegt in der Innenstadt von Paderborn in unmittelbarer Nähe zur zentralen Handelslage, zum Rathaus sowie zum Paderquellgebiet. Aufgrund der zentralen Lage ist die städtebauliche Gestaltung der Plätze Am Abdinghof, Franz-Stock-Platz, Gutenbergstraße und Marienplatz sowie die Einbindung und die Ausarbeitung der städtebaulichen Achsen sowie der freiraumplanerischen Plätze die zentrale Wettbewerbsaufgabe neben dem architektonischen Entwurf der neuen Stadtverwaltung.“

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Dortmund Westfalenpark

Vorwärts Rückwärts Seitwärts ran

Spielen im Westfalenpark

Der Westfalenpark Dortmund ist als Spiel-, Erlebnis und Erholungsraum bei Kindern, Jugendlichen und Familien aus Stadt und Region ein beliebtes Ausflugsziel. Aufgrund seiner historischen Entwicklung besteht der Anspruch im Park attraktive Erlebnisräume anzubieten und diese auch immer wieder durch neue Impulse aufzuwerten bzw. neu zu schaffen. Aufgabe des Wettbewerbs war die Entwicklung eines konzeptionellen Rahmenplans für den Spielbogen sowie die detaillierte Überarbeitung des Kaiserhains als Auftakt des Spielbogens und des Robinsonspielplatzes als größter Spielbereich im Park.

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Essen Eltingplatz

Grüne Bandbreite

Mehr Raum für Regenwasser im Eltingviertel

Konzept
Vor dem Hintergrund des klimagerechten Stadtumbaus wird die dezentrale Regenwasserbewirtschaftung im öffentlichen Raum in den Mittelpunkt gestellt. Für die Eltingstraße wird ein Straßenprofil entwickelt, welches die Pflanzflächen auf einer Seite bündelt und als grünes Band über die Quartiersachse führt. Der auf den Verkehrsflächen anfallende Niederschlag wird in die abgesenkten Pflanzflächen des Bandes einleitet, wo es temporär zurückgehalten und versickert wird. Dabei wird unter der Wahrung der Funktionen so viel Grünanteil wie möglich realisiert.

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Blankenheim Weiherpark

Neue Tallandschaften

Zurück zur Landschaft

Ausgangssituation
Im Laufe der Jahrzehnte wurden der Blankenheimer Weiher und sein Umfeld mehrfach überformt. Aufgrund der sich ändernden Ansprüche wurden Nutzungen entfernt und neue hinzugefügt. Mit der Schließung des Freibads ist ein großer Nutzungsanlass verloren gegangen. Dadurch sind große Teile des Giesenbachtals nicht mehr zugänglich. Zugleich sind viele der baulichen Anlagen im Park sanierungsbedürftig und ein Großteil der Pflanzungen ist unzureichend gepflegt.

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Bottrop, Kulturzentrum Neubau, Erweiterung des August-Everding-Kulturzentrums, Architektur von Boell Architekten GmbH, Aussenanlagen: Planergruppe Oberhausen © Thomas Mayer

Bottrop Kulturzentrum

Drei Räume

August-Everding Kulturzentrum Bottrop

Das August-Everding-Kulturzentrum in Bottrop befindet sich seit 1991 in einem ehemaligen Jungengymnasium aus der Gründerzeit. Mit der Entscheidung, das städtische Kulturforum neu auszurichten und durch einen Erweiterungsbau zu ergänzen, wird der rückwärtige und wenig attraktive Eingang in das Kulturzentrum auf dem ehemaligen Schulhof erheblich aufgewertet. Böll Architekten entwarfen ein in sich abgeschlossenes bauliches Ensemble. Es besticht durch Leichtigkeit und bietet mit den von der Planergruppe neu gestalteten Außenanlagen eine hohe Aufenthaltsqualität und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten.

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