Lennestadt-Meggen

Schatzsuche – Wege der Kostbarkeiten

Berg und Tal in Lennestadt-Meggen

Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Auf dem Plateau am Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Der Hanggarten © Claudia Dreyße, 2019
Bergbaumuseum Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Bergbaumuseum Siciliaschacht © Claudia Dreyße, 2019
Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019
Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019

Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019
Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019
Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019
Das Lenneufer © Claudia Dreyße, 2019

Projekt: Neugestaltung Bahnhof – Lenneufer – Siciliaschacht

Ort: Lennestadt Meggen

Auftraggeber: Stadt Lennestadt

Landschaftsarchitekten: Planergruppe Oberhausen

Wettbewerb: Planungswerkstatt 2013 1. Platz

Planung: 2013 bis 2015

Realisierung: 2014 bis 2017

Fläche: ca. 2 ha

Fotos: Claudia Dreyße


Berg Und Tal
Die Siedlungsentwicklung an der Lenne ist durch die besondere Topographie des Sauerlands geprägt. Der sehr präsente Dialog von Berg und Tal wird in Lennestadt akzentuiert durch die Bergbaugeschichte. Die Blickbeziehungen vom Plateau zur Mitte und zu den Schätzen des Ortes machen in Lennestadt-Meggen den besonderen Reiz aus. Sie gilt es herauszuarbeiten.

Topographie und „kostbare Unterwelt“ wirken hier am Ort zusammen. Die Schatzsuche am Berghang lässt Kunstlandschaften entdecken, die in ihrer harten Gestalt an die faszinierenden Kristallstrukturen unter Tage erinnern. Oben auf dem Schachtplateau wird der Besucher in die komplexe Bergbauvergangenheit entführt, aber gleichzeitig mit einer mysteriös esoterischen Zukunft konfrontiert, symbolisiert durch die weithin sichtbaren Pyramiden.

Der Talraum ist vom Wasser des gewundenen Laufs der Lenne geprägt, aber auch von künstlichen Gewässern wie den ehemaligen Klärbecken der Bergbauvergangenheit. Die Spurensuche im Tal fördert neben dem Wassererlebnis baukulturelle Schätze hervor, die zum einen von der vorindustriellen Zeit zeugen, zum anderen die dynamische Siedlungsentwicklung in den Hochzeiten des Bergbaus in Erinnerung rufen.

Die Ringpromenade
Die Schätze des Ortes werden in ein Rundwegesystem eingebunden. Die Zusammenhänge der historischen Entwicklung werden lesbar und die zukünftige Entwicklung wird erlebbar. Die Lenne wird in das Rundwegesystem integriert.
Einstiege sind der Bahnhof, der neue Parkplatz an der Kirche, der überörtliche Fuß-Radweg der Lenneschiene und der Parkplatz auf dem Plateau des Siciliaschachtes. Das „Leitkristall“ – ein Symbol für die Schätze des Bergbaus und für innovative Technologien – leitet in Form von kristallin geformten, bündig eingelassenen Edelstahlknöpfen über die Ringpromenade zur Lenne und zum Bergplateau.

Das Lenneufer
Das Südufer der Lenne wird in Teilen zugänglich gemacht. Vom Edeka Parkplatz über die Sachtlebenstraße gelangt die Besucherin schließlich zum Hanggarten. Das Nordufer bietet eine Wiese zum Lagern, zum Spielen, zum Beobachten und für den Kunstgenuss an. Ein breiter Gehweg an der Barbarastraße wird mit Bäumen und Vor- und Rücksprüngen zur Lenne-Promenade.

Der Hanggarten
Befreit von wuchernder Vegetation schieben sich Plateaus und Rampen übereinander. Steile Böschungen wechseln mit sanft geneigten Plateaus, verbunden durch Treppen, Rampen und Rutschen – der vorherrschende piranesische Eindruck wird verstärkt. Durch gezieltes Auslichten der Bäume werden die Sichtbeziehungen vom Schachtplateau und aus dem Hanggarten in den Ort wiederhergestellt.

Das Siciliaplateau
Das Plateau stellt die Krönung des Rundweges dar. Das Bergbaumuseum lockt mit all seinen Schätzen. Die Schachtachse schiebt sich mit einem „Balkon“ bis an die Hanggartenkante und bietet einen herrlichen Ausblick. Zum Pyramidenareal hin wird der Schachtplatz mit hochstämmigen Bäumen überstellt.

Lageplan und Schnitt: Siciliaplateau und Hanggarten
Lageplan und Schnitt: Siciliaplateau und Hanggarten
Lageplan – Gesamtzusammenhang
Lageplan – Gesamtzusammenhang

Kontakt

Ihre Ansprechpartnerin

Ute Aufmkolk
Landschaftsarchitektin AKNW

aufmkolk@planergruppe-ob.de
0511-897 00 999